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140 Leute im Einsatz für sauberes Sevelen

Montag, 28.04.2008


Der Aktiontag «Sauberes Sevelen» war einmal mehr ein grosser Erfolg. Trotz der Sackgebühr haben die Verantwortlichen nicht mehr «wilde Deponien» in der Gemeinde ausgemacht als früher.

Von Heini Schwendener, W&O
Sevelen. «Sauberes Sevelen» findet schon lange statt, und in jedem Jahr kann die Umweltschutzgruppe auf sehr viele freiwillige Helferinnen und Helfer zählen, die an einem Samstagmorgen in Gruppen das Gemeindegebiet durchkämmen und sehr viel Abfall aufsammeln, der einfach achtlos in der Natur entsorgt wurde, oder der vom Wind von Baustellen und aus Gärten verfrachtet worden ist. 140 Leute – vom zweijährigen Knirps bis zum Senior – beteiligten sich am Samstag am Aktionstag «Sauberes Sevelen». Als die Gruppen gegen Mittag beim Ortsgemeindewerkhof Almeisli eintrafen und die eingesammelten Abfälle in die Sammelmulden entluden, nahm der Abfallberg immer grössere Ausmasse an.

Gasgrill und Kochherd
Gemeinderat Bruno Good als Vorsteher der Umweltschutzkommission bedankte sich während des Mittagessens, das den Helfern zum Dank offeriert wurde, für die grosse Arbeit im Dienste einer sauberen Gemeinde: «Euer Einsatz war einmal mehr grossartig. Es ist kein Unfall passiert. Und dass wir diesmal etwas weniger Abfall gesammelt haben als in den vergangenen Jahren, ist ja eigentlich ein gutes Zeichen.» Doch erst danach trafen die letzten Sammlertrupps ein – die Leute vom Fischereiverein Werdenberg. Was sie alles anschleppten, veranlasste Bruno Good, noch einmal über die Bücher zu gehen: «Jetzt haben wir doch wieder gleich viel gesammelt wie in den Vorjahren, obwohl wird das genaue Gewicht derzeit natürlich noch nicht kennen.» Unglaublich, was die Fischer aus den Gewässern gezogen hatten, so beispielsweise einen Kochherd und einen Gasgrill.

Befürchtungen nicht bewahrheitet
Seit über einem Jahr gibt es in der Gemeinde Sevelen die Sackgebühr. Von Kritikern war im Vorfeld befürchtet worden, diese werde mehr «wilde Deponien» zur Folge haben. Aufgrund der Erfahrungen des Aktionstages hätten sich diese Befürchtung zum Glück nicht bewahrheitet, freute sich Bruno Good gegenüber dem W&O. Es gebe einige (Fest-) Plätze, wo es schon immer eine Sauerei gegeben habe,ob vor oder nun mit der Sackgebühr. 

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