Sevelen - schön, hier zu sein.

Tipps zum richtigen Verhalten am und im Wasser

Freitag, 10.07.2020

Was gibt es in der sommerlichen Hitze Angenehmeres als einen Sprung ins kühle Nass? Leider aber werden die Badegefahren allzu häufig unterschätzt. Jedes Jahr geschehen ca. 12‘000 Unfälle beim Baden.

Gefahr in Seen und Flüssen

  • Der kleinste Teil der tödlichen Unfälle ereignet sich im Frei- oder Hallenbad. Die grössten Gefahren bergen Seen und Flüsse.
  • An Tagen mit grossem Aufkommen tummeln sich Schwimmer, Bootsfahrer und zahlreiche weitere Wassersportler in Seeufernähe, was oft gefährliche Situationen zur Folge hat – wie beispielsweise Kollisionen.
  • In Flüssen sind Strudel, Untiefen und knapp unter der Wasseroberfläche liegende Hindernisse wie Holzpfähle, Baumstrünke, Schlingpflanzen sowie grosse Steine potenzielle Gefahren. Selbstverständlich ist auch die Kraft der Strömung nicht zu unterschätzen.
  • Beim Springen von Brücken, Stegen, Felsen und Bäumen ins Wasser ist äusserste Vorsicht geboten. Ein Sprung in untiefes Wasser kann zu tödlichen Verletzungen führen.

Baderegeln befolgen

  • Das Unfallrisiko lässt sich durch das Befolgen der sechs Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) deutlich reduzieren:
  • Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt am Wasser lassen. Sie kennen keine Gefahren.
  • Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
  • Nie überhitzt ins Wasser springen. Der Körper braucht Anpassungszeit.
  • Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen. Unbekanntes kann Gefahren bergen.
  • Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser. Sie bieten keine Sicherheit.
  • Lange Strecken nie alleine schwimmen. Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.

Vorsicht bei einem Gewitter
Verlassen Sie bei einem Gewitter sofort das Wasser. Das Baden bei Blitzschlag ist lebensgefährlich.

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