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Corona Pandemie – Zwischenbilanz

Donnerstag, 23.04.2020


Altersheim Gärbi aus Sicht der Heimleitung

Seit dem 16.03.2020 sind die Schutzmassnahmen im Altersheim Gärbi verschärft worden, das Pflegepersonal trägt Hygienemasken, die Mindestabstandregeln werden eingehalten und Besucher sowie Drittanbieter dürfen das Altersheim Gärbi nicht mehr betreten.

Bis zum heutigen Tag sind keine Mitarbeitenden und Bewohnende vom Coronavirus betroffen. Dies liegt zum einem an der Vernunft der Bewohnenden, die sich an die Massnahmen halten und an der Fürsorge der Mitarbeitenden, denen die Sicherheit der Bewohnenden am Herzen liegt. Derzeit ist die Versorgungssicherheit nicht beeinträchtigt oder gefährdet.

Im Pflegebereich haben wir für Mütter mit schulpflichtigen Kindern die Arbeitszeiten angepasst, damit diese nicht ausfallen. Auch ist die Bereitschaft der Mitarbeitenden bei möglichen Engpässen einzuspringen ist sehr gross.

Durch die Behörden werden die Heime mit aktuellen Informationen versorgt, Schutzmaterialien und Desinfektionsmittel regelmässig geliefert. Die Pflege-und Betreuungsleistungen werden vollumfänglich erbracht. Bei Bedarf und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen ist die ärztliche Versorgung und die physikalische Therapie gewährleistet.

Mit den Angehörigen und Bezugspersonen stehen wir im regelmässigen Kontakt.

In der Betreuung haben wir das Angebot an Beschäftigung erweitert, um die fehlende Nähe durch die Angehörigen und weitere Bezugspersonen auszugleichen. Einmal wöchentlich kauft die Aktivierung für unsere Bewohner ein.

Die frühlingshaften Temperaturen lassen uns auf der Terrasse verweilen oder im Garten spazieren gehen, so dass Abwechslung geboten wird. Das Areal ist aber für Aussenstehende nicht zugänglich.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass trotz der herausfordernden Situation die Stimmung gut ist.

Elektrizitäts- und Wasserwerke (EWS)

Auch das EW ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. So wurde beim Ausbruch umgehend Massnahmen zum Schutz von Mitarbeitenden und Kunden eingeleitet und eine Notfallplanung angesetzt. Diese orientiert sich an folgenden Kernzielen:

  • Ansteckungsgefahr und gesundheitliche Risiken reduzieren
  • Abläufe und Führung sicherstellen
  • Information und Kommunikation sicherstellen

Wie in anderen Betrieben bedeutet dies, dass besonders gefährdete Personen isoliert wurden. Die Home Office Infrastruktur wurde hochgefahren und bei kritischen Funktionen wurden Begleitmassnahmen zur Betriebssicherstellung implementiert. Dank der beherzten und umsichtigen Geschäftsführung und unter vollem Einsatz der Mitarbeitenden bietet das EW weiterhin alle relevanten Leistungen an. Unsere Kundschaft kann auf das EW zählen und alle Leistungen weiterhin störungsfrei beziehen. Der Gemeinderat verdankt die hervorragende Arbeit aller Beteiligten in solch schwierigen Zeiten.

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