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Richtplan-Anpassung 2020 – Vernehmlassung Gemeinde

Mittwoch, 11.03.2020

Die St. Galler Regierung hat am 11. Februar die Richtplan-Anpassung 20 zur Vernehmlassung freigegeben.

Hauptgegenstand der Vorlage bildet die Festsetzung des Standortes Campiun für einen Hartgesteinsabbruch und für eine Deponie. Weil der Abbaustandort innerhalb des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler liegt und der geplante Hartgesteinsabbau von nationalem Interesse ist, musste eine Abwägung der Schutz- und Nutzungsinteressen durchgeführt werden. Die Regierung kommt dabei zum Schluss, dass der Eingriff zwar eine langandauernde schwere Beeinträchtigung von Landschaft und Lebensräumen bedeutet, mittels einer sorgfältigen Rekultivierung und Endgestaltung sich jedoch ökologisch gleich wertvolle Strukturen mit ihren spezialisierten Lebensräumen langfristig wiederherstellen lassen. Der Standort wird deshalb zur Festsetzung im kantonalen Richtplan vorgeschlagen.

Der Start der Vernehmlassung erfolgte am 24. Februar. Die Vernehmlassung endet am 30. April. Parallel zur Vernehmlassung wird der Entwurf dem Bund zur Vorprüfung eingereicht.

Der Rat wird eine Stellungnahme gegen den Steinbruch erarbeiten und fristgerecht einreichen.

In der Richtplananpassung ist auch die Aufnahme eines Teils der Parzelle Nr. 1009 «Quadrätscha» ins Siedlungsgebiet vorgesehen. Es geht dabei um die Möglichkeit, dort ein neues gemeinsames Feuerwehrdepot für die Feuerwehren Buchs und Sevelen zu erstellen.   

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