Sevelen - lebendig, offen, mittendrin

Seveler Brögga

Unser Seveler Dialekt ist wohl für die «ursprünglichen» Seveler sehr gut verständlich und wir wissen, was wir mit ganz speziellen Ausdrücken meinen. Bedenken wir jedoch, dass Sevelen heute mit seinen über 4'500 Einwohnern viele Zuzüger hat, welche aus anderen Regionen kommen und «allpot» nachfragen müssen, was denn «ötschis ganz Schpeziells heisse chönti ...»

Für all diejenigen, die unseren Dialekt nicht so genau beherrschen, haben wir hier ein paar urige und auch lustige Ausdrücke in die Umgangssprache «übersetzt». Es besteht übrigens ein spezielles Idiotikon der Seveler Mundart, herausgegeben von der Kulturkommission Sevelen.
Dieses kann bei der Kanzlei im Rathaus bezogen werden.

 

allpott, ali Schmütz
Arfel
bärhämmig
Bissa
Chäntli
Chläglitätsch

chlütterla, Chlütteri
chotza
drwill ha
ergalta luu
Flätocha
Fuader
geina
groota
gruschta
Gschtrütt
Hosaringga
höüscha
Leis, Lais
Lichawaga

Mödel
pfnatschla/pfnätscha
Pommeranza
Schiss, Schisshaas
schtöfala
trülla
Tschoapa
trumpiert
uichrächsla
uusöar
wattla
zööcha 

 

öfter, immer wieder
einen Arm voll
ungelenkig
Keil zum Holz spalten
kleiner Kessel (Milchkanne)
Jemand, der z. B. seine Spielkameraden bei den Eltern, beim Lehrer usw. petzt
mühsame Kleinarbeit, Bastler
erbrechen
Zeit haben (Muse)
Kuh «trocken stellen»
Flügel
eine Wagenladung, z. B. Heu, Mist usw.
gähnen
gelingen
Ware verlesen, herumkramen
Hetze
Schnalle an Männerhose (Bund)
verlangen
Spur, Rillen im Schnee, Sand usw.
Leichenwagen (von Pferd gezogener Wagen mit dem Sarg des/der Verstorbenen)
Bilder
geräuschvoll essen
Orange
Angst, Angsthase
Alpdünger ausbringen
drehen
Jacke
getäuscht, sich täuschen
hinaufklettern
schlecht aufgelegt
waten
locken