Das Essfest in Sevelen war trotz Regen und Kälte ein grosser Erfolg.
Das multikulturelle Essfest in Sevelen lockte überraschend viel Publikum an, so dass sich eine Wiederholung geradezu anbietet - was übrigens auch die Veranstalter so sehen. Gemeinderätin Annemarie Engler, Präsidentin der
kulturellen und interkulturellen Kommission (KIK) der Gemeinde, meinte in einer ersten Bilanz der Veranstalter: «Wir sind überglücklich über das grosse und gute Echo dieses Anlasses. Einige der Anbieter sprachen noch im Verlauf des ersten Essfestes bereits vom nächsten Mal.» In der Tat hatten die Betreiberinnen und Betreiber der 17 Stände mit Essen und des Frisurenstandes alle Hände voll zu tun. Ihre verlockend aussehenden und duftenden Gerichte, Getränke und Desserts aus allen Teilen der Welt weckten das Interesse des zahlreich aufmarschierten Publikums - und machten mächtig Hunger. Viele Familien verlegten ihr Nachtessen auf den Parkplatz beim Gemeindesaal Drei Könige, denn beim multikulturellen Essfest gab es viel Neues zu probieren. Für einmal einen schweren Stand hatte angesichts der exotischen Köstlichkeiten der Schweizer Stand mit Raclette - obwohl das Wetter eigentlich für diese Spezialität gesprochen hätte. Wegen des schlechten Wetters wurden Foyer und Gemeindesaal geöffnet. So bot sich dem Publikum die Möglichkeit, im Trockenen und in der Wärme zu essen. Im Saal kam es zu mehreren Darbietungen von Ausländer- und Kulturvereinen aus der Region. Tamilische und aramäische Kinder zeigten Tänze, afrikanische Trommler sorgten für mitreissende Rhythmen. Das Essfest war auch ein Fest der Begegnung, wie es sich die Veranstalter gewünscht haben. Für Kik-Präsidentin Annemarie Engler ist daher klar: Das Multikulti-Essfest soll künftig im August im Zweijahresturnus abwechselnd mit dem Dorfmarkt stattfinden.
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