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In diesem Jahr war das Pilzvorkommen rar und vergleichbar mit dem Jahr 2003.
Die erste Jahreshälfte war deutlich zu trocken und zu warm für die Morcheln und Mairitterlinge. Die aussergewöhnliche Witterung, mit grossen Temperaturschwankungen, in den Monaten Juli, August, September und Oktober verhinderte ein reiches Pilzaufkommen. Für die kühl und feucht liebenden Arten, wie die Herbsttrompete war es zu trocken und zu warm. Für die Steinpilze zu föhnig oder zu kalt.
Die Kontrollstelle war vom 26. Juli bis zum 29. Oktober betreut. Die Pilzsammler brachten mit einer Ausnahme ihr Sammelgut erfreulicherweise sortiert zur Kontrolle.
Kontrolle
Es wurden insgesamt 62 Kontrollscheine für 27 kg Pilze ausgestellt (2010: 108 Kontrollscheine, 70 kg, 2003: 63 Kontrollscheine, 21 kg).14 Kontrollen enthielten total 1,5 kg ungeniessbare Pilze und bei 12 Kontrollen wurden insgesamt 1 kg giftige Pilze entsorgt (2010: 2 kg). Unter den konfiszierten Giftpilzen befanden sich zehn Exemplare des Spitzgebuckelten Rauhkopfs, ein Grüner Knollenblätterpilz, ein Pantherpilz, ein Tiger-Ritterling, ein Gift-Riesenschirmling, zwei Satansröhrlinge, weitere ungeniessbare vorgelegte Pilze gehörten zu den Gattungen Gallenröhrling, Dickröhrling, Haarschleierling, Helmling, Fälbling, Porling, Milchling und Täubling. Kontrollscheine wurden für die Gemeinden Buchs (19), Frümsen (1), Gams (11), Grabs (24), Sax (1), Sevelen (3), Weite (2) und für das Fürstentum Liechtenstein: Triesen (1), Vaduz (1) ausgestellt.
Pilzvergiftungen
Erfreulicherweise kam es zu keinen Pilzvergiftungen.
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